Das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) von 2010 sieht die Umgestaltung der Flächen nördlich der Regerstraße, Regenrückhaltebecken (RRB) und Umfeld, als potentielles und notwendiges Projekt im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt im Regionalfenster Mainz-Lerchenberg vor. Gerade im Hinblick auf den hohen ökologischen Wert der Anlage sowie ihre steigende vernetzende Funktion zwischen der Wohnbebauung (Regerstraße und SOKA-Bau), dem Carl-Zuckmayer-Zentrum, dem Einkaufszentrum sowie der Draiser Senke, ist eine behutsame und umweltschonende Planung vom hohen Wert.

Neben der räumlichen Vernetzung sowie der ökologischen Nachhaltigkeit spielt im Rahmen der Maßnahme „Stadtteilpark“ darüber hinaus die soziale Komponente eine erhebliche Rolle. Der Mainzer Stadtteil Lerchenberg zeichnet sich durch eine besondere demografische Struktur aus – laut der stadtübergreifenden Statistik ist der prozentuale Seniorenanteil in Lerchenberg vergleichsweise am höchsten. Gleichzeitig leben die meisten Familien mit Kindern auf dem Lerchenberg im zentralen Bereich des Stadtteils, Lerchenberg-Mitte – und somit in der Nähe des Planungsstandorts. Bisher gibt es auf dem Lerchenberg wenige Flächen, die allen Generationen eine Erholungs- und Kommunikationsmöglichkeit bieten. Im Rahmen der Maßnahme „Stadtteilpark“ soll dies, vor allem im Hinblick auf die neu entstandenen barrierefreien Wohnungen in der direkten Umgebung (SOKA-Bau), Berücksichtigung finden.

Zwei Beteiligungsveranstaltungen haben im Juni und im August 2017 stattgefunden. Die Fördergelder wurden im September 2017 beantragt.