Stadtteil Mombach

Die erste stadtgeschichtliche Erwähnung Mombachs geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Zuge der Industrialisierung siedelten sich in dem ehemals von Obst- und Gemüseanbau geprägten Stadtteil zahlreiche große Industriefirmen an. Aufgrund der dadurch stark gestiegenen wirtschaftlichen Bedeutung wurde Mombach 1907 durch die Stadt Mainz als einer der ersten Vororte eingemeindet.

Trotz der Zugehörigkeit zum Mainzer Stadtgebiet hat Mombach bis heute seinen Charakter als eigenständiger Stadtteil bewahrt. Ausgeprägte Grünflächen wie das einzigartige Naturschutzgebiet „Mombacher Sand" und der Mombacher Waldfriedhof, eine gute Infrastruktur mit Kindergärten, Schulen, Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum , Seniorenzentren, Spielplätzen, Frei- und Hallenbad, der Halle 45 mit ihrem kulturellen Angebot, zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte, viele Vereine, eine lebendige Ortspolitik, katholische, evangelische, marokkanische, koptische Gemeinde und das Programm Soziale Stadt sorgen für ein buntes soziales Miteinander und machen Mombach für seine fast 14.000 Bewohnerinnen und Bewohner zu einem liebenswerten Zuhause.

Trotz der vielen positiven Gegebenheiten gilt es in Mombach auch einige Herausforderungen zu meistern.  Aufgrund der Ergebnisse der Mainzer Sozialraumanalyse 2005 wurde Mombach 2007 zusammen mit dem Lerchenberg und der Mainzer Neustadt als Stadtbezirk mit hohen Belastungen in allen Bereichen: Beschäftigung, Bildung, Soziale Situation und Wohnen in das Bund-Länderprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“  aufgenommen.